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Botschaften erlebbar machen – Wie Sie Bewegtbild für Ihr Unternehmen nutzen.

15.12.2021

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CBE DIGIDEN Sabine Clausecker Member Of The Management Board
Sabine Clausecker

Member of the Executive Board
Sabine.Clausecker@cbe-digiden.de

11 Stunden und 6 Minuten täglich verbrachten die Deutschen im Jahr 2020 durchschnittlich mit der Nutzung von Medien. Ein neuer Spitzenwert. Täglich werden wir über die verschiedensten Medien mit Informationen überflutet, und das nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld. Inhalte treffen nicht nur auf eine geringe Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer:innen, sie konkurrieren außerdem mit Millionen anderer Informationen um diese Aufmerksamkeit. Umso wichtiger ist die gekonnte Ansprache der eigenen Zielgruppe.

Hier hat Bewegtbild neben statischen Inhalten entscheidende Vorteile: Zum einen regen bewegte Objekte automatisch den Blick an. Zum anderen lassen sich mit Videos Informationen besonders schnell und verständlich vermitteln. Und vielleicht am wichtigsten: Wie kaum ein anderes Medium hat Bewegtbild das Potenzial, Emotionen, Stimmung und Atmosphäre hervorzubringen.

Emotion vs. Information?

Für Unternehmen und Organisationen spielt Bewegtbild in den unterschiedlichsten Bereichen eine immer größere Rolle. Egal, ob in der Unternehmenskommunikation, im Marketing, auf Events, Messen oder in Ausstellungen: Information und Emotion sollten immer Hand in Hand gehen. Was davon im Vordergrund steht, hängt von den Zielen ab. Geht es zum Beispiel darum, ein besonders komplexes Thema verständlich zu erklären, ohne langweilig zu wirken? Oder möchte ich mein Markenbild stärken und ein bestimmtes Gefühl vermitteln? Emotionen machen Botschaften erlebbar, und auch Informationen bleiben länger im Gedächtnis, wenn sie mit einer Emotion verknüpft sind. Emotion funktioniert nicht ohne Information und Information nicht ohne Emotion. Dies gilt genauso für ein fachspezifisches Tutorial wie für einen hoch emotionalisierten Imagefilm.

Storytelling – ein Drama in 3 Akten

Warum fesseln uns einige Produktionen, während uns andere zum Gähnen bringen? Grund dafür ist der richtige dramaturgische Aufbau. Ein gut strukturiertes Video holt die Betrachtenden gleich beim Einstieg ab und zeigt, welchem Mehrwert sie vom Video zu erwarten haben. Die Aufmerksamkeit ist geweckt. Der Mittelteil transformiert diese Aufmerksamkeit in einen echten Mehrwert und gibt den Betrachtenden eine Information oder Botschaft an die Hand. Die Auflösung schließt den Kreis, bringt die Kernbotschaft auf den Punkt und fordert eventuell sogar zur Aktion auf. Der so entstehende Spannungsbogen zieht die Zuschauer:innen in den Bann und hält sie bis zum Schluss.

Stay focused

Obwohl Videos Informationen und Botschaften leichter vermitteln können, sollte auch hier darauf geachtet werden, dass das Publikum nicht überfordert wird. Dauert das Video zu lange und ist mit Informationen überladen, lässt auch die Aufmerksamkeit schnell nach. Gerade bei komplexeren Themen sollte daher darauf geachtet werden, die Inhalte in verdauliche Häppchen aufzuteilen – Snackable Content ist hier das Stichwort.

Zwar ist es wichtig, die Kernaussage des Videos in den richtigen Kontext zu setzen und mit Informationen, Argumenten und Bildern zu unterlegen. Dennoch sollte hier gelten: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Denn unter zu viel Information leiden die Dramaturgie und damit die Aufmerksamkeit der Betrachtenden.

Form follows function

Das Format sollte erst festgelegt werden, wenn Ziel, Zielgruppe und Botschaft feststehen. Dabei sollten Sie auch die Rezeptionssituation im Auge behalten. Hat das Video bei einem Event auf großer Projektionsfläche ungeteilte Aufmerksamkeit? Oder wird es eher auf dem Smartphone-Display in der U-Bahn konsumiert?

Verschiedene Rezeptionssituationen haben ihre eigenen Anforderungen an Inhalt, Format und Gestaltung. Durch die Mehrfachverwendung von gedrehtem Footage können unterschiedliche Zielgruppen auf unterschiedlichen Plattformen gezielt angesprochen werden. Die vertikale und horizontale Verwertbarkeit filmischen Contents hat nicht nur aus Kostengründen entscheidende Vorteile, erfordert aber auch die entsprechende strategische Planung. Hier empfiehlt sich unter anderem der Aufbau eines Filmarchivs.

Aesthetics are the key

Bei der Umsetzung kommt es auf die richtige Inszenierung und Gestaltung an. Welche Stilmittel setzen meine Botschaft richtig in Szene? Gibt die Bildsprache mein Corporate Design wieder? Stimmen Ton- und Bildqualität? Musik, Schnitt und gestalterische Inszenierung haben einen entscheidenden Einfluss auf die Dramaturgie und sollten daher gut durchdacht sein.

Dabei muss es nicht immer ein Hochglanz-Video sein. So sorgen Videos mit Amateur-Charakter für Authentizität und Nahbarkeit. Doch auch das will gekonnt sein. Die Grenze vom gewollt amateurhaft-wirkenden Video hin zum tatsächlichen Amateur-Video ist schnell überschritten und kann im schlimmsten Fall das Image nachhaltig schädigen.

Bei der Planung von Bewegtbild-Inhalten sollten daher folgende Fragen geklärt sein:

  • Welches Ziel verfolgt mein Unternehmen mit dem Video?
  • Welche Kernaussage soll das Video vermitteln?
  • Welche Zielgruppe soll angesprochen werden?
  • In welchem Zusammenhang und auf welcher Plattform wird das Video zu sehen sein?
  • Welches Bild möchte ich vermitteln und spiegelt dieses das Image und die Corporate Identity meines Unternehmens wider?

Wer heute als Unternehmen oder Arbeitgeber Sichtbarkeit erlangen will, kommt an Bewegtbild nicht vorbei. Wer Fettnäpfchen bei der Inszenierung umgehen möchte, holt sich dazu einen erfahrenen Partner, der bei der Planung und Umsetzung zur Seite steht.

Genauso vielfältig wie der Einsatz von Bewegtbild in der Kommunikation sind die jeweiligen Anforderungen. Formate und Inszenierung von Bewegtbild variieren mit den Zielen, den Zielgruppen und der jeweiligen Rahmung. So hat beispielsweise die Bewegtbildkommunikation für Veranstaltungen, Messen und Events ihre ganz eigenen Anforderungen. Deshalb planen wir ein Whitepaper, welches diese speziellen Anforderungen beleuchtet und Ihnen wichtige Praxistipps für Ihre Live-Kommunikation an die Hand gibt.

Wertvolle Tipps aus der Praxis und eine Einschätzung zu Trends in der Bewegtbildkommunikation erhalten Sie im Interview mit Riza-Rocco Avsar. Riza-Rocco Avsar ist seit rund 20 Jahren als freiberuflicher Filmemacher tätig und realisiert und produziert als Regisseur, Kameramann und Creative Director u.a. Werbesports, Dokumentarformate, Social Spots und Musikvideos. Darüber hinaus ist er als Coach und Dozent u.a. für die Freetech Academy of Journalism and Technology (früher Axel Springer Akademie), die Hochschule Fulda, Filmhaus Babelsberg und Friedrich-Ebert-Stiftung tätig.

Take-Aways:

  • Informationen bleiben länger im Gedächtnis, wenn sie mit Emotionen verknüpft sind.
  • Langweilen oder mitreißen – das richtige Storytelling macht den Unterschied.
  • Stay focused! Beim Informationsgehalt gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
  • Form follows Function. Wer soll was, wo, wie, wann, warum konsumieren? Beantworten Sie sich diese Fragen und entscheiden Sie dann, welches Format das richtige ist.
  • Aesthetics are key: Musik, Schnitt und gestalterische Inszenierung haben einen entscheidenden Einfluss auf die Dramaturgie und sollten gut durchdacht sein.