Ko-Kreation mit KI Wie AI uns beim Erzählen hilft
Zwischen Tool und Talent: Wie KI uns beim Erzählen hilft – aber nicht das Erzählen übernimmt
Ein Projektbericht aus der KI Unit von CBE DIGIDEN
Künstliche Intelligenz verändert die Filmindustrie. Nicht über Nacht – aber zunehmend spürbar. Sie bietet neue Möglichkeiten, Bildwelten zu schaffen, Szenen zu generieren und Produktionen effizienter zu gestalten. Gleichzeitig fordert sie uns als Kreative und Kommunikationsprofis heraus, neu zu definieren, wo der Mensch endet und die Maschine beginnt – und was das für Qualität, Sinn und Wirkung bedeutet.
Mit dem neuen Launch-Film für Siemens Healthineers haben wir uns genau dieser Frage gestellt: Wie lässt sich KI sinnvoll und verantwortungsvoll in der Filmproduktion einsetzen – ohne dass sie den kreativen Kern ersetzt?
Die Herausforderung: Komplexität kommunizieren, ohne zu überfordern
Der Film begleitet den Launch des neuen MAGNETOM Flow RT Pro Edition – einem MRT-System, das technologisch weit vorne ist. Doch der Anspruch war größer als ein Produktfilm. Ziel war es, das Zusammenspiel aus Hightech, Verantwortung und Menschlichkeit sichtbar zu machen. Und genau hier wurde KI zum wertvollen Werkzeug.
Der Einsatz: KI als Möglichmacher – nicht als Hauptdarsteller
Gemeinsam mit Tools wie Midjourney, Kling, Elevenlabs und Photoshop haben wir klinische Szenen entwickelt, die glaubwürdig und nahbar wirken. Die darin gezeigten Figuren wurden komplett KI-generiert – von der visuellen Erscheinung bis hin zu Stimme, Tonalität und Ausdruck. Ein präziser, technikgetriebener Prozess, bei dem alle Elemente durch uns orchestriert wurden – mit dem Ziel, Charaktere zu schaffen, die realistisch wirken und emotional anschlussfähig sind.
Im Zentrum stand dabei nicht die KI selbst, sondern das, was wir durch sie möglich machen wollten: eine Erzählung, die Resonanz schafft.
Der Mehrwert: Budget, Timing, Wirkung
Der KI-Einsatz ermöglichte es, komplexe Inhalte in kürzester Zeit filmisch umzusetzen – ohne Vor-Ort-Dreh, ohne aufwendiges Casting, aber mit hohem gestalterischem Anspruch. Das war kein Verzicht auf Qualität, sondern eine gezielte Neuausrichtung von Prozessen: effizienter, flexibler, kontrollierter. Gerade im Hinblick auf Ressourcen, Timings und Budgets wurde hier deutlich, welches Potenzial KI als Produktionswerkzeug entfalten kann – wenn sie mit klarer gestalterischer Intention eingesetzt wird.
Unser Anspruch: Verantwortung statt Hype
Als KI Unit von CBE DIGIDEN setzen wir uns intensiv mit dem Potenzial und den Grenzen künstlicher Intelligenz auseinander. Wir verstehen sie nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung kreativer Prozesse. Der Launch-Film ist ein Beispiel dafür, wie Technologie unterstützend wirken kann – wenn sie in ein Konzept eingebettet ist, das den Menschen und seine Wirkung in den Mittelpunkt stellt.
KI kann beschleunigen, verstärken, visualisieren. Aber sie braucht Richtung, Haltung und Kontext. Und genau das bleibt unsere Aufgabe.
Unser Fazit: KI ist ein Werkzeug. Verantwortung ist eine Entscheidung.
Der Film, der auf der ESTRO in Wien seine Premiere feierte, ist für uns mehr als ein Launch-Moment. Er ist ein Ausblick darauf, wie Kommunikation in Zukunft funktionieren kann – wenn Mensch und Maschine sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig verstärken.
Lust auf mehr?
Wir zeigen gern, wie Kommunikation – mit oder ohne KI – Produkte, Visionen und Partnerschaften zum Leben erweckt. Verantwortungsbewusst. Wirkungsvoll. Menschlich.