Zusammenwachsen in der Veränderung
Der Zusammenschluss der Alstom-Regionen
Wenn sich Organisationen neu aufstellen, reicht ein sauberer Schnitt in der Struktur nicht aus. Veränderung wird erst dann wirksam, wenn sie auch kommunikativ begleitet wird. Genau an dieser Schnittstelle durften wir Alstom begleiten. Beim Zusammenschluss der bisherigen DACH- und Nordics-Regionen zur neuen Central & Northern Europe Region (CNE) haben wir gemeinsam mit dem Kommunikationsteam den Wandel erlebbar gemacht.
Unsere Aufgabe war es, die neue Region nach innen und außen zu kommunizieren. Dabei lag der Fokus bewusst auf den Menschen. Denn bevor eine neue Struktur nach außen überzeugen kann, muss sie im Inneren verstanden und angenommen werden.
Mit einem internen Video haben wir den Mitarbeitenden eine Stimme gegeben und gezeigt, was CNE im Arbeitsalltag bedeutet. Die ergänzenden Länder-Factsheets lieferten Kontext, Orientierung und Wissen über die Vielfalt innerhalb der Region. Beide Formate zielten darauf, Unterschiede sichtbar zu machen, ohne sie gegeneinander zu stellen. Vielmehr ging es darum, neue Verbindungen zu schaffen.
Neben dem inhaltlichen Setup kam es auch auf das richtige Timing und die passende Rolle an. In jeder Phase des Projekts konnten wir genau dort unterstützen, wo unser Beitrag den Unterschied machte: als Impulsgeber, ausführende Hand oder Sparringspartner.
Ein besonderer Moment war der CNE Communications Workshop in Berlin. Hier traf ein Team aufeinander, das sich teilweise schon lange kannte, sich zum Teil aber erstmals persönlich begegnete. Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, der Schweiz und Schweden erlebten, wie viel Kraft in einem ehrlichen Kennenlernen steckt. Es wurde gemeinsam gedacht, geplant und gelacht. Neben strategischen Themen stand das Miteinander im Mittelpunkt. Der Workshop war ein konkreter Ausdruck dessen, wie in der neuen CNE-Region künftig zusammengearbeitet wird – offen, integriert, pragmatisch und mit einem klaren gemeinsamen Ziel.
Den internen Maßnahmen folgte die Kreation eines Videos für externe Stakeholder. Es macht sichtbar, was die neue Region fachlich und industriell auszeichnet – und wie Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg Wirkung entfaltet.
Das Ergebnis: eine Region mit klarer Haltung, verständlicher Kommunikation und einem Team, das nicht nur strukturell, sondern auch menschlich zusammengewachsen ist. Für uns zeigt dieses Projekt einmal mehr, dass es nicht darum geht, alles selbst abzudecken. Vielmehr braucht es ein klares Verständnis der eigenen Stärken und die Fähigkeit, komplexe Aufgaben im richtigen Moment zu fokussieren – mal strategisch, mal konzeptionell, mal organisatorisch. So konnten wir passgenau das liefern, was das Projekt in den jeweiligen Phasen brauchte – und genau so verstehen wir moderne Agenturarbeit.